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BMW

Seit 1923 werden bei BMW Motorräder hergestellt. In dieser Zeit hat es BMW geschafft, immer wieder leistungsfähige, zuverlässige und für die Motorradfahrer interessante Fahrzeuge auf den Markt zu bringen. Dabei ist BMW heute erfolgreich wie nie zuvor: in den letzten Jahren (Stand 2014) verlassen mehr als 100.00 Fahrzeuge jährlich die Produktion, und die großen BMWs liegen in den Zulassungsstatistiken vieler Länder ganz weit vorn.

Für den Liebhaber der klassischen Motorräder sind insbesondere die Fahrzeuge von der Anfangszeit bis in die siebziger Jahre interessant - und genau auf diese Generationen beschränkt sich das Informationsangebot auf motoclub.de. Dabei geht es uns in erster Linie nicht darum, zum wiederholten Male die Geschichte des Hauses BMW nachzuzeichnen; dazu gibt es sehr viele und ausführliche Bücher  im Handel. Wir möchten mehr um die Erfahrungen, die beim Betrieb der Motorräder gemacht wurden, und um ganz praktische Hinweise, die die “Freude am Fahren” auch bei den alten Modellen vermitteln sollen, auf diesen Seiten darstellen.

 

 

 

 

 Die erste Generation: die “Dreiecksrohrrahmenmodelle”

Die ersten Motorräder von BMW, vom Konstrukteur Max Friz der Legende nach auf einem Bierdeckel entworfen, gehören heute zu den gesuchten Modellen. Dabei ist die Modellvielfalt noch überschaubar. Es wurden Boxermodelle mit 500 und 750 cc sowie wenige Einzylindermodelle mit 250 cc gebaut. Bis 1930 waren Motorräder dieser ersten Generation bei BMW in der Produktion. Hier klicken

 

 

 

 

 

 

Die zweite Generation: Preßstahlrahmenmodelle

Ende der zwanziger Jahre kamen Fahrgestelle mit Preßstahlrahmen in Mode. Neben einem neuen Design versprachen sich nicht wenige Hersteller auch geringere Produktionskosten, wenn hohe Stückzahlen von Rahmen abgesetzt werden konnten. Neben BMW hat auch Wanderer, Gnome Rhone und später Zündapp auf dieses Rahmenprinzip gesetzt. Bei BMW entstanden sowohl Einzylinder von 200 bis 400cc als auch Boxermodelle, welche alle in der 750cc  Klasse fuhren. Hier klicken

 

 

 

 

 

 

 

Die dritte (Boxer-) Generation: R 5 bis R 68

Mitte der dreißiger Jahre hatte BMW kein wettbewerbsfähiges Mittelklassemodell im Programm. Man hat zwar die 750cc Modelle konstant modellgepflegt und war auch im unteren Segment  mit der R2 ganz gut vertreten, aber in der 500cc Mittelklasse hatte man ausser der R4 nichts anzubieten und war mit diesem Einzylindermodell schlichtweg nicht wettbewerbsfähig. Die Konkurrenz hat jedoch nicht geschlafen, insbesondere aus  Nürnberg konnte Zündapp durch so gelungene und erfolgreiche Modelle wie die K 500 erhebliche Marktanteile gewinnen. Jedoch hatte BMW mit dem 1936 erschienenen Modell R 5 eine Antwort parat: leistungsstark und langlebig überzeugte dieses Modell und die davon abgeleiteten Derivate noch fünfzehn Jahre später. Hier klicken

 

 

 

 

 

Einzylinder der dritten Generation: R 20 bis R 25/3

Die neuen Boxermodelle, allen voran die  beliebte R 5, schlugen auf dem Markt ein wie eine Granate (im wahrsten Sinne des Wortes, denn auch die Wehrmacht war sehr interessiert). So hat BMW 1937 auch neue Einzylindermodelle vorgestellt, die in gerader Linie bis 1954 gefertigt wurden - selbstverständlich, wie bei BMW üblich, mit den üblichen Modellpflegemaßnahmen. Gleichzeitig wurde auf Wunsch des Militärs die R35 als robuste Kradmeldermaschine noch bis 1940 in Eisenach produziert, wo auch nach dem Krieg die Produktion - zunächst als BMW, später als EMW - noch weiterging, bis die DDR-Regierung dem Viertakter den Garaus machte. Hier klicken

 

 

 


 

 

 


Die “Gummikuh” wird geboren: Schwingenmodelle R 26 bis R 69 S

Nachdem nach dem Krieg eine neue Motorengeneration für die Modelle R 51/3 und R 67 entworfen wurde, waren es 1955 die Fahrgestelle, welche komplett neu überarbeitet wurden und mit  modellgepflegten Motoren bis 1969 in München produziert wurden. Auch bei den Einzylindern kamen dann noch zwei 250cc Modelle im neuen Fahrgestell hinzu. Die Modelle R 26 und R 27 sollten bis heute die letzten Einzylinder mit  Gelenkwellen-Antrieb bleiben. Hier klicken


 

 

 

 

 

 

Eine kleine Revolution: die /5 Modellreihe und die legendäre R 90 S

1969 sollte bei BMW alles anders werden. Zum zweiten Mal in der Firmengeschichte (nach der legendären BMW R5 anno 1936) wurden gleichzeitig Fahrgestell und  Motoren komplett überarbeitet vorgestellt. Die Produktion wurde bereits 1967 ins preußische Berlin verlagert (wo bis dato bereits Motorrad- Teile produziert wurden), weil der Platz in München für die wachsende Automobil- Fertigung benötigt wurde. Böse Zungen behaupten, dass BMW von nun an “Berliner Motorrad-Werke” bedeuteten würde. Hier klicken

 

 

 

Ausgesuchte Infoquellen im Netz:

BMW
Internetarchiv (bis jetzt nur Vorkriegsdokumente erfasst).

BMW Online Teilekatalog für alle Nachkriegs- Motorräder

Englisches BMW Archiv - inklusive Verzeichnis aller Rahmennummern, Farbcodes etc.

Hilfe bei der Bestimmung der seitengesteuerten Boxermodelle aus russischer Produktion nach BMW Vorbild -z.B. M72 - gibt es hier.

 

 

Sie benötigen BMW Ersatzteile?
Neben den grossen und kleinen Teilemärkten, die Sie in unserem Serviceteil aufgeführt sehen, haben sich eine Reihe von Händlern auf BMW-Ersatzteile spezialisiert. Dort finden Sie zu den Nachkriegsmotorrädern wirklich (fast) alles, mit Glück bekommen Sie auch das eine oder andere Vorkriegsteil. Und alle sind im Internet vertreten, also surfen und Teilesuchen gleichzeitig! Viel Glück bei der Teilejagd!

Rabenbauer Tolle Internet-Seite, viele gute Schraubertips für BMW ab 1949, besonders bis R 69 S!

Fa Kempmann - BMW Teile Vor- und Nachkrieg mit Schwerpunkt auf Maschinen zwischen 1955 bis 1996

 Uli´s Motorradladen, Frankfurt (Nachkriegsteile von R 24 bis R 90 S), mit online-E-Teil-Katalog

Omega-Oldtimer, Braunschweig (Nachkriegsteile bis R 69S, auch AWO und EMW Teile)

Schweiz: Mark Hugget ist ein gut sortierter Händler für BMW Teile, gute Homepage!

Die Versorgung mit BMW-Vorkriegsteilen wird durch die Firma Dreher und viele andere Spezialisten sichergestellt.