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Eifelfahrt 2017

 

Im Jahr 2017 hatte der Wettergott wieder ein Einsehen mit den Eifelfahrern. Nach der Wasserschlacht im vergangenen Jahr begrüßte strahlender Sonnenschein die Eifelfahrer bereits bei der Anfahrt. Im Fahrerlager herrschte ausgelassene Sommer- Urlaubsstimmung, und tief in die Nacht wurde noch geplaudert, und dabei vom herrlichen Ahrwein oder auch Bitburger gekostet. Einige Stimmen kamen auf, daß es schon fast zu warm sei...

Am Tage der Ausfahrt waren die Temperaturen dann wieder etwas gemäßigter, es war trocken und meistens sonnig - es fällt schwer, sich noch besseres Wetter zum Motorradfahren vorzustellen. So nahmen die rund 250 Teilnehmer ab 9 Uhr  gut gelaunt die vom “Sarolea Werksteam” hervorragend ausgeschilderte Strecke unter die Räder.

“Rund um Bad Münstereifel” ist eine familiäre Veranstaltung, die nicht nur die Profis anspricht, sondern gezielt auch Nachwuchsfahrer und die, die es noch werden wollen, aktiv unterstützt. Einige Teilnehmer von heute waren bei früheren Veranstaltungen im Beiwagen oder auf dem Sozius dabei, und fahren heute mit!

Über wunderschöne Eifelsträßchen führte unsere Fahrt - hier legte Organisator Josef Werhahn besonderen Wert darauf, daß sich die Eifelfahrt von den vereinzelten Rasern in der Eifel positiv abhebt. “Et wird jeluurt, nit jerast” ist seit Beginn der Ausfahrt das Motto - für die hochdeutsch-sprechenden unter uns am ehesten mit “Motorrad- wandern” übersetzt.

Die BMW R51, hier pilotiert von Barbara Witzmann aus Schönbrunn, ist ein Motorrad “wie für die Eifel gemacht”: leistungsstark, schnell, handlich und wenig, und mit der Hinterradfederung und der guten Telegabel machen auch schlechtere Streckenabschnitte der Fahrerin nichts aus.

Dass Motorrad- wandern viel Freude bereiten kann, ist dabei von den Teilnehmern kaum zu verbergen. Den Teilnehmern ist die Freude buchstäblich ins Gesicht geschrieben, wie dem stilecht gekleideten Fahrer dieses wunderbar restaurierten Standard- Gespannes.

Die Fahrt ging nach Zülpich zur Landesgartenschau, die auch ohne Motorrad immer eine Fahrt wert ist. Besonders bei diesem herrlichen Wetter!

Foto: Hans-Gerd Dick

Nach der Mittagspause führte uns die Route wieder zurück nach Insul - wiederum über die herrlichen Sträßchen der Eifel. Als positives Fazit bleibt zu berichten, daß es glücklicherweise keine nennenswerten Unfälle gab und auch die Ausfälle auf der Strecke sich erfreulicherweise im Rahmen hielten. So hat am Ende jeder sein Fazit gezogen: Herrlich war es - ich bin im nächsten Jahr wieder dabei!

Uwe Goedereis aus Löhne kann man eigentlich nur fotografieren, wenn er es nicht bemerkt - ansonsten gibt es “Faxen auf Zelluloid”! Erstaunlich stabil läuft dabei seine NSU 501T aus dem Jahr 1927, der Handgashebel hilft dabei, mal kurz die Hand vom Lenker loszulassen und trotzdem nicht den Schung an diesem steilen Berg kurz vor Zülpich zu verlieren. Die Teilnehmer mit den schwächer motorisierten Maschinen hatten an dieser Stelle ordentlich zu kämpfen...

Die Ariel Red Hunter aus 1939 von Walter Schröder aus Boppard kennt die Strecke bereits von vielen Eifelfahrten. Ihr Fahrer hat trotzdem einen riesigen Spaß an dieser Strecke und der Ausfahrt!

Die Imperia 500H von Rolf Erbach aus Dinslaken aus dem Jahre 1926 ist ein frühes Modell aus Bad Godesberger Fertigung - da stecken noch viele Teile drin, die in Köln gemacht wurden!

Auch in diesem Jahr konnten Teilnehmer, Freunde und Bekannte, die nicht mit dem Motorrad fahren konnten oder wollten, mit dem Setra- Bus aus den fünfziger Jahren dabei sein. Wie immer perfekt organisiert!

Mehr Informationen und Bilder zur Eifelfahrt 2017 gibt es wie immer im Motorradforum des Veteranen-Fahrzeugverbandes, und im Netz:

Bildersammlung von FotoAhrt: https://www.pictrs.com/photoahrt/1948021/2017?l=de

Rhein-Eifel TV: http://www.rhein-eifel.tv/oldtimer/motor...nstereifel.html

Kölner Stadtanzeiger: http://www.ksta.de/region/euskirchen-eif...reifel-27861294

Thomas’ Blog: https://americancycles.blogspot.de/2017/...ialmordend.html